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24.05.2017 | Oberwesel

Studie zur Betriebsnachfolge im Gastgewerbe im Mittelrheintal wird ausgewertet

Mittelrhein. Der Tourismus hat für das Mittelrheintal eine enorme regionalökonomische Bedeutung. Das Rückgrat des Tourismus sind vor allem die Gaststätten- und Beherbergungsbetriebe der Region. Seit Jahren geht die Zahl der gewerblichen Beherbergungsbetriebe im Rheintal zurück. Das Rheintal bildet hiermit den rheinland-pfälzischen Gesamttrend der letzten Jahre ab, wie aus der Evaluierung der Tourismusstrategie 2015 hervorgeht. Um den Status der Nachfolgeregelungen des Gastgewerbes am Romantischen Rhein zu ermitteln, hat die Industrie- und Handelskammer Koblenz in Zusammenarbeit mit der Romantischen Rhein Tourismus GmbH im Frühjahr 2017 eine umfassende Studie zur Betriebsnachfolge im Rheintal in Auftrag gegeben. Die Studie wird am 26. Juni 2017 von 14:30 - 16:00 Uhr in der IHK Koblenz durch Dr. Mathias Feige, dwif Consulting GmbH, vorgestellt. Interessierte aus der Branche, Politik und Bürgerschaft sind herzlich zur Präsentation eingeladen.

Die touristische Region Romantischer Rhein zwischen Bingen und Rüdesheim im Süden und Rolandseck im Norden zählt aktuell rund 900 Beherbergungsbetriebe. Viele hiervon stehen vor der Herausforderung der Betriebsnachfolge. Im Arbeitskreis Tourismus des Zweckverbandes Welterbe Oberes Mittelrheintal, in dem sich verschiedene Akteure aus der Tourismusbranche regelmäßig zur touristischen Entwicklung der Region austauschen und Ideen entwickeln, wurde bereits mehrfach die Herausforderung der abnehmenden Übernachtungsmöglichkeiten im Rheintal diskutiert. Auch die Industrie- und Handelskammer ist im Arbeitskreis Tourismus durch den Tourismus-Referent Christian Dübner vertreten, der das Thema aufgegriffen hat und Mitinitiator der Studie war.

„Unsere Untersuchung soll die Grundlage für eine verlässliche Prognose über die künftige Angebotsvielfalt, die touristische Attraktivität, aber auch mögliche Versorgungsengpässe in den Rheintalgemeinden schaffen“, so Christian Dübner. “Die Auskünfte der Betriebe leisten einen wertvollen Beitrag, einen realitätsnahen Überblick über die künftige Marktsituation im Rheintal zu erhalten und Angebot und Nachfrage zusammenzubringen.“
Frank Puchtler, Vorsitzender des Zweckverbandes Welterbe Oberes Mittelrheintal, appelliert an alle Betroffenen, sich frühzeitig mit der Thematik zu befassen. „Nur mit frühzeitiger Weichenstellung kann die Übergabe eines Betriebes mit möglichst wenigen Reibungsverlusten gelingen und ein Fortbestand gesichert werden. Ich danke der IHK Koblenz, dass Sie eine solch wichtige Studie erarbeitet und entsprechende Informationsangebote für Betroffene anbietet“.

Programm
 14:30 Uhr Begrüßung und Einführung
• Jens Geimer, Vizepräsident der IHK Koblenz und Geschäftsführer der Westerwald Brauerei, Hachenburg

14:35 Uhr Präsentation der Studienergebnisse
• Dr. Mathias Feige, Geschäftsführer dwif-Consulting GmbH, Berlin

15:05 Uhr Podiumsrunde: Wohin geht die Reise am Mittelrhein?
• Jörg Germandi, Gastgeber im foodhotel, Neuwied
• Josef Mayer, Landgasthof Eiserner Ritter, Boppard und
• DEHOGA-Kreisvorsitzender im Rhein-Hunsrück-Kreis
• Rainer Zeimentz, Geschäftsführer der Entwicklungsagentur
• Rheinland-Pfalz e.V., Mainz
• Christine Brühl, Inhaberin Brühl`s Hotel Trapp, Rüdesheim

15:45 Uhr Und jetzt? - Die Auftraggeber im Gespräch.
• Robert Lippmann, Geschäftsführer Standortpolitik und International, IHK Koblenz
• Jeanette Dornbusch, Geschäftsführerin Romantischer Rhein Tourismus GmbH, Koblenz

15:55 Uhr Verabschiedung, Ausblick und Resümee
• Jens Geimer, Vizepräsident der IHK Koblenz und Geschäftsführer der Westerwald Brauerei, Hachenburg

16:00 Uhr Get-together im Sommergarten der IHK Koblenz

Terminhinweis

Unternehmensnachfolge im Hotel- und Gaststättengewerbe:  “Was tun, wenn die Kinder nicht wollen?“
Dienstag, 27.Juni 2017, 14:30 Uhr – 16:00 Uhr,
IHK-Regionalgeschäftsstelle Montabaur, Bahnhofsplatz 2-4 (ICE-Park)
Referent: Axel Neher

Anmeldung über:
Katrin Becker
0261 106-305
0261 106-294 (Fax)
kbeckerkoblenz.ihk.de