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6.06.2017 | Oberwesel

Mittelrheintal feiert 15 Jahre UNESCO Welterbe auf der Loreley

Im Jahr 2002 wurde das Obere Mittelrheintal als UNESCO Welterbe anerkannt. Das fünfzehnjährige Jubiläum wurde mit vielen Akteuren aus der Region auf der Loreley, dem aktuellen Schlüsselprojekt der Region, gefeiert.
Im Juni 2002 wurde die Kulturlandschaft Oberes Mittelrheintal zwischen Bingen, Rüdesheim und Koblenz als "eine Kulturlandschaft von großer Vielfalt und Schönheit" zur Welterbestätte erklärt. Passend zum deutschlandweiten Welterbe-Tag fanden die Feierlichkeiten zum 15-jährigen UNESCO-Jubiläum am Sonntag auf der Loreley statt. Auf Einladung des Zweckverbandes Welterbe Oberes Mittelrheintal kamen rund 70 Partner aus Kommunen, Behörden und Institutionen auf der Loreley-Freilichtbühne zusammen. Verbandsvorsteher Frank Puchtler (Landrat Rhein-Lahn-Kreis) konnte ferner von rheinland-pfälzischer Seite Innenminister Roger Lewentz, Staatssekretär Dr. Salvatore Barbaro, Regierungsbeauftragter für das UNESCO-Welterbe Rheinland-Pfalz sowie Wirtschaftsstaatssektetär Mathias Samson aus Hessen begrüßen.
Gemeinsam schaute man auf den Weg zur Anerkennung als UNESCO Welterbestätte und die Erfolge der vergangenen fünfzehn Jahre zurück. Unter dem brandneuen Zeltdach der Loreley-Freilichtbühne, das gerade rechtzeitig zu den Feierlichkeiten fertig gestellt worden war, fiel es nicht schwer, auch den Blick in die Zukunft des Oberen Mittelrheintals zu richten. Passend dazu konnten sich die Jubiläumsgäste einen Eindruck der Baustelle des Kultur- und Landschaftsparks auf der Loreley verschaffen, der derzeit mit einer erheblichen öffentlichen Förderung des Bundes sowie des Landes Rheinland-Pfalz realisiert wird. Dabei wurde deutlich, dass viele zukunftsweisende Projekte im Mittelrheintal in den letzten 15 Jahren nicht nur gemeinsam umgesetzt worden sind, sondern sich aktuell in Umsetzung sowie Vorbereitung befinden.
Dem Zweckverband Welterbe Oberes Mittelrheintal ist für die Zukunft ein wichtiges Anliegen, die Welterbe-Partner in der Region noch stärker zusammenzubringen und die Kompetenzen zu bündeln. So könnte das Welterbetal noch stärker als Einheit wahrgenommen werden und mit einer Stimme sprechen.
Natürlich gehört auch die BUGA 2031 als anstehendes Großprojekt in der Region zu den zentralen Gesprächsthemen während der Jubiläumsfeierlichkeiten. Schaut man sich an, was in den zurückliegenden 15 Jahren seit der UNESCO-Anerkennung alles im Mittelrheintal umgesetzt und angestoßen worden ist, so wird deutlich, was in den kommenden 14 Jahren bis zu einer BUGA 2031 alles möglich sein kann!