TYPO3 MULTISHOP
6.11.2017 | Oberwesel

Erste Maßnahmen zum Neubau des Multifunktionssportfeldes vor dem Abschluss

Nichts mehr übrig ließ der Bagger vom alten Tennisheim. Die neu zu errichtende Sportanlage auf der geschaffenen Freifläche lässt sich vorerst nur erahnen.

„Da hat der Bagger ganze Arbeit geleistet und mit dem Abriss des ehemaligen Tennisheimes sichtbar den Startschuss für den Neubau des Multifunktionssportfeldes und damit verbunden für die Sanierung des Rheingeländes gegeben,“ freut sich Stadtbürgermeister Jürgen Port über den Fortgang der Maßnahme. In seiner letzten Sitzung hatte der Stadtrat die Abriss- und Entsorgungsarbeiten an die mindestfordernde Firma zum Pauschalpreis von 33.260,50 Euro vergeben. Mit dem Abschluss dieses Teilabschnittes kann nun mit den weiteren Arbeiten begonnen werden. Zum nachgerechneten Angebotspreis von 366.794,05 Euro hatte der Stadtrat ebenfalls die weiteren Erd-, Tief-, und Pflasterarbeiten sowie den Sportplatzbau vergeben. Nach Bauzeitenplan sollen diese Arbeiten, immer vorausgesetzt die Witterung spielt mit, bis Ende März nächsten Jahres abgeschlossen sein. Daran anschließend erfolgen die landschaftsgärtnerischen Arbeiten mit der Fertigstellung der geplanten Pflanzungen und der Anlegung der Rasenanlagen. Im Mai 2018 dürfte dann der Einweihung der neuen Anlage nichts mehr im Wege stehen, blickt der Stadtbürgermeister optimistisch in die Zukunft. Mit der Fertigstellung verfügt die Stadt über ein neues Freizeitangebot. Es beinhaltet ein Kleinspielfeld mit einem ganzjährig bespielbaren Kunststoffbelag für Fußball, Handball und Streetball bzw. Basketball. Zwei Bolztore und ein Streetballkorb komplettieren das Spielfeld. Daneben wird ein Beachvolleyballfeld angelegt und ein modernes Multifunktionsspielgerät sowie eine Tischtennisplatte aufgestellt. Ein rechteckiger Pavillon neben dem Beachvolleyballfeld rundet die Anlage ab. „Mit dieser Anlage setzen wir den ersten Schritt der Neugestaltung des Rheinufers in Oberwesel um und schaffen zudem ein attraktives Angebot für unsere Jugendlichen. Eine weitere Umsetzung in den Rheinanlagen, ohne finanzielle Beteiligung von Dritter Seite, ist bei den geschätzten Gesamtkosten von mehreren Millionen Euro für die Stadt alleine aber nicht leistbar,“ macht Stadtbürgermeister Jürgen Port die Grenzen der finanziellen Leistungsfähigkeit der Stadt deutlich.