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Zwei Sonderzüge zu "Rhein in Flammen" und Weinmarkt

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Am 11. September bieten die „Dampfmacher Bebra e.V.“ aus Nauheim mit dem historischen MIT E18 047 und ihren Nostalgiewagen der 60er und 70er Jahre eine Sonderfahrt zu Rhein in Flammen nach Oberwesel an. Die erste Klasse ist bereits ausgebucht und es sind nur noch wenige Plätze in der zweiten Klasse (Polsterklasse) frei. Neben den 6er-Abteilen und Großraumwagen ist ein Tanzwagen und der Speisewagen „Kakadu“ mit dabei.
Ebenso kommt der „Freundeskreis Eisenbahnfreunde Köln e.V.“, der Eigentümer und Betreiber des historischen RHEINGOLD-Zuges ist. Dieser Sonderzug wird gebildet aus Rheingold-Wagen verschiedener Generationen. Neben dem beliebten Rheingold-Speisewagen von 1928 werden Wagen der sechziger Jahre mitgeführt, darunter auch der legendäre Aussichtswagen. Gezogen wird der Zug an diesem Tag von der V200 der Brohltalbahn.
Weitere Infos finden Eisenbahnfans unter www.die-dampfmacher.de oder www.rheingold-zug.com.

 
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"free voices" flogen über den Marktplatz

ImageBereits zum dritten Mal gab der Junge Chor des GV Concordia 1872 Bodenheim e.V. ein Konzert auf dem Marktplatz in Oberwesel. Die zahlreich erschienenen Oberweseler sowie die vielen Touristen waren begeistert von den 65 Sängerinnen und Sängern, die jedes Jahr ihr Probenwochenende im Jugendgästehaus verbringen.
Die Songauswahl begann mit “Don’t stop” (Fleetwood Mac), ging über “Can you feel the love” (Phil Collins), bis hin zu “Fantasy” (Earth wind and fire). Im anschließenden Gospelblock verblüffte Yvonne Heil als Solistin in „The Rose“ mit einer traumhaft klaren Stimme und wurde mit einem verdienten langen Applaus belohnt.
Alle Zuhörer waren sich nach dem Konzert schnell einig, dass es schön wäre, auch im nächsten Jahr wieder die „free voices“ hören zu können.

 
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200 Jahre Freiligrath - "Gruß Dir Romantik"

ImageFerdinand Freiligrath – Superstar des 19. Jahrhunderts
Szenische Collage zum 200. Geburtstag des „Trompeters der Revolution“
Dem Gedenken an den außergewöhnlichen Dichter und Menschen Ferdinand Freiligrath (1810-1876) ist ein Themenabend am Freitag, 1. Oktober 2010 um 20 Uhr im Kulturhaus Oberwesel gewidmet.
Seit dieser Poet „zu singen begonnen hat, sind wir anderen Spatzen“, schrieb Adalbert von Chamisso über den Poeten, der vor 200 Jahren in Detmold geboren wurde und dessen erste Veröffentlichung sogleich von den Zeitgenossen mit Begeisterung aufgenommen wurde, so dass er sofort zum Topstar seiner Zeit avancierte. Seine historischen Balladen und exotischen Wüstenträume fanden ein breites Publikum. Noch ganz im Banne der Romantik erlebte und gestaltete er zunächst auch noch die Rheinlandschaft während seiner Aufenthalte in Unkel und St. Goar. Dagegen ist immer noch wenig bekannt, dass in der Zeit, in der sich das Bild der Rheinromantik festigte, sich am Mittelrhein, in dieser Randprovinz Preußens, eine revolutionäre Keimzelle entwickelte. Fern von den allgegenwärtigen Polizeikontrollen konnte in St. Goar Ferdinand Freiligrath Gleichgesinnte um sich scharen. Zum Zentrum des revolutionären Gedankenaustauschs wurde das Gasthaus „Zum goldenen Pfropfenzieher“ in Oberwesel. Freiligrath wurde zum „Trompeter der Revolution“, blieb aber weiterhin, vielleicht gerade deswegen, der populärste Dichter Deutschlands.
Unter der künstlerischen Leitung von Jürgen Helbach werden in einer szenischen Collage mit darstellendem Spiel, Tanz, Gedichten und Liedern die romantische Gefühlswelt des 19. Jahrhunderts und die politische Stimmung des Vormärz lebendig, deren Bedeutung bis in unsere Tage nachwirkt. Mitwirkende sind: Jürgen Thelen - auch bekannt als Thelonius Dilldapp, Joe Schuck, Heinz Vogel, das Ensemble Dansa Vosolvia und andere.
Eintrittskarten zum Preis von 13,00 € gibt es bei der Tourist-Information Oberwesel (06744710624) und im Kulturhaus (06744/714726). Im Eintrittspreis sind kleine kulinarische Überraschungen enthalten. Weitere Informationen: www.kulturhaus-oberwesel.de.
Termin: Freitag, 01. Oktober 2010
Beginn: 19:00 Uhr, Kulturhaus Oberwesel
Kosten: 13,00 € pro Person

 
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Offene Führung im Stadtmuseum

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Geschichten von Fräulein Antoinette
Aufgrund der großen Nachfrage bietet das Stadtmuseum zu zwei weiteren Terminen die Kostümführung  „Geschichten von Fräulein Antoinette“ an. Am Freitag, 17. September und Freitag, 15. Oktober jeweils um 18 Uhr besteht die Gelegenheit, das Stadtmuseum Oberwesel aus einer ungewohnten Perspektive kennen zu lernen. Das heutige Stadtmuseum befindet sich im ehemaligen Wohnhaus des Weingutes Hoffmann, dem einstmals größten Weingut am Mittelrhein. Die letzte Bewohnerin, Fräulein Antoinette Hoffmann, verstarb im Jahr 2000 im Alter von 104 Jahren. Im Rahmen einer Kostümführung durch die stimmungsvollen Räume des großbürgerlichen Hauses erzählt das „Dienstmädchen“ der Familie Geschichten aus dem Leben ihrer Herrschaft und lässt die „gute alte Zeit“ wieder lebendig werden. Sie verschweigt aber auch nicht die harte Arbeit in Haushalt und im Weinberg, die mühevoll getan werden musste. Die Führung inkl. Museumseintritt und 1 Glas Wein kostet 7,00 € pro Person. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Vorherige Anmeldung im Kulturhaus ist unbedingt erforderlich (Tel. 06744/714726).

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"Who on Fire!"  -  Rhein in Flammen wird spektakulär

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Am 11. September 2010 heißt es wieder "Nacht der 1000 Feuer" in Oberwesel und dieses Mal hat sich Showdesigner Chris Fritsch für die Musik der britischen Rock-Legende "The Who" entschieden: "Passend zum 45jährigen Band-Jubiläum werden wir die Energie und Power der frühen Jahre in einem faszinierenden Spektakel umsetzen. Dabei stehen nicht nur Hits wie "Won't Get Fooled Again" oder "Behind Blue Eyes" auf dem Programm, sondern auch die atmosphärischen und energetischen Stücke, die den Sound so unverwechselbar machen." So kann man den typischen "windmill"-Stil von Gitarrist Pete Tonshend, bei dem er das Instrument mit gestrecktem Arm anschlägt, an dem im letzten Jahr bewunderten Radial-Effekt erkennen. Oder die Tatsache, das die Gruppe am Ende ihrer Auftritte ihre Instrumente zerstörte und so im Laufe der Zeit über 3000 Gitarren, Schlagzeuge oder Bässe "verbrauchte", an einem sehr speziellem Finale.

"Wir werden auch den Rhein bespielen, Kometeneffekte über den Fluß schießen."
Fast 2500 Kanäle dienen zur Ansteuerung von mehreren 1000 Effekten, die alle einzeln gezündet und angesteuert werden. Mit verschlüsselter Richtfunk-Datentechnik erhalten die Zündsysteme ihre Impulse. 20 Techniker bauen drei Tage das Spektakel auf, was in wochenlanger Programmierarbeit entstanden ist.

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Impressionen

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© 2010 Oberwesel Stadt der Türme und des Weines
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