|
Zahlreiche Mutige bezwangen den Steingassenturm
Trotz glühender Hitze und des bevorstehenden WM-Spiels Deutschland – England war das Houserunning und Abseilen am Steingassenturm in Oberwesel ein riesige Attraktion.
Erstmalig bot die Tourist-Information dieses Abenteuer an TalTotal an. Am laufenden Band liefen die Kletterkünstler kopfüber den Turm hinunter oder seilten sich in gewohnter Weise ab. Zahlreiche Schaulustige empfingen die sicher am Boden angelangten dann mit Jubel und Applaus.
Der jüngste Bezwinger des Steingassenturms im Alter von 8 Jahren war extra 15 Kilometer geradelt, um dabei sein zu dürfen. Andere waren eigens aus Koblenz oder Pirmasens angereist. „Das ist der pure Wahnsinn! Ich bin noch immer voller Adrenalin!“ meinte einer der Houserunner glücklich.
Daniela Ziermann von der Tourist-Information Oberwesel und Willi Krämer als zertifizierter Höhenretter waren sich schnell einig, dass dies nun ein jährlich wiederkehrendes Event werden soll. . |
|
|
|
|
|
|
Aus dem Füllhorn des Oberweseler Nachtwächters
Geschichte und Geschichten, gekonnt verwoben, begleiten den Oberweseler Nachtwächter Walter Persch auf seinen Rundgängen, mit denen er schon 20.000 Menschen erfreut hat. Eine stolze Bilanz des Mannes, der sich zu seinem 80. Geburtstag, jetzt im August, das größte Geschenk macht: sein Nachtwächter-Büchlein. Dieses, von Jochen von Osterroth journalistisch bearbeitet und illustriert, feierte Premiere vor den TV-Kameras des SWR am 25. Juni.
Walter weiß viel Ungewöhnliches zu berichten. Wussten Sie schon, dass die Asche des berühmten Hofmalers Carl Haag auf der Unterstraße den letzten Frieden fand, ein Salon-Wagen Kaiser Wilhelms als Obdachlosen-Unterkunft von Ochsen nach Dellhofen gezogen wurde, sich Pfropfenzieher-Stammgast Ferdinand Freiligrath, dessen 200. Geburtstag jüngst gefeiert wurde, ständig Geld pumpen musste, und die Familie von der Leyen in Oberwesel außerordentlich begütert war.
Gedichte und Schmankerl in Mundart – zu besseren Verständnis beinhaltet das letzte Kapitel ein Lexikon „weslerisch-deutsch“ – wechseln sich mit historischen Begebenheiten der letzten 2000 Jahre ab. Aber auch die Vorbereitung eines jungen Pfarrers auf seine erste Predigt wird köstlich geschildert. Da mutieren barmherzige Samariter zu warmherzigen Bernhardinern, wird „Himmel sei Dank“ zu „dem Hammel sein Ding“ abgefälscht, und opfert Gott seinen Sohn den Eingeborenen.
Das komplette Repertoire gängiger Nachtwächter-Sprüche mit lokalen Zugaben zieht sich durch dieses Büchlein wie ein roter Faden, und natürlich nimmt das Thema Wein und Rheinromantik viele Seiten in Anspruch, besonders auf der Straußwirtschaften-Runde. Übrigens: Kennen Sie die Straußwirtschaft „ zu den 14 Arschbacken“?
Amüsanter Lesestoff, optisch entsprechend aufbereitet: Dieses Büchlein dient – wie die Nachtwächterführungen selbst – größtenteils einem guten Zweck. In dem Laden-Preis von 9,95 Euro ist ein Obolus für den Bauverein, der altes Gemäuer liebevoll restauriert, enthalten. Erhältlich in der Tourist-Information oder im Webshop unter www.oberwesel.de. . |
|
|
|
|
|
|
Delegation der "VOR-TOUR der Hoffnung" radelte an Tal toTal
Obwohl es erst vormittags 10:30 Uhr war, stand die Sonne bereits glühend heiß über dem Mittelrheintal, als die 15-köpfige, spendenwillige Truppe in Bingen startete. Gemeinsam mit Ministerpräsident Kurt Beck – der als diesjährige Etappe die Strecke von Bingen bis Oberwesel gewählt hatte – wurden pro Person und Kilometer 0,50 € erradelt und anschließend für krebskranke Kinder und Jugendliche gespendet.
Daniela Ziermann von der Tourist-Information freute sich, die ehrenamtliche Gruppe, um den Hauptorganisator Raimund Wittlich und den ehemaligen FIFA Schiedsrichter Edgar Steinborn, in Oberwesel begrüßen zu dürfen, der es sich nicht nehmen ließ, bei dieser tollen Tour mit dabei zu sein.
Am Steingassenturm warteten dann kalte Getränke auf die Radler. Von dort bewunderten sie die mutigen Abenteurer, welche sich für diesen guten Zweck aus luftigen 25 Meter abseilten, oder sogar den Turm – mit dem Gesicht voran – hinunterliefen. Der gesamte Erlös dieser Aktion – welche die Tourist-Information in diesem Jahr das erste Mal anbot – wurde für die „VOR-TOUR“ gespendet. Nach dieser kurzen Stärkung ging es dann weiter bis zum Etappenziel St. Goar.
Falls auch Sie den Kampf gegen den Kinderkrebs unterstützen möchten, freuen wir uns über Ihre Spende auf das nachfolgende Konto: Spendenkonto der Stadt Oberwesel: Betreff: 130-112 Spende Tour der Hoffnung (bitte unbedingt angeben) Kreissparkasse Rhein-Hunsrück Volksbank Rhein-Nahe-Hunsrück eG BLZ 560 517 90 BLZ 560 900 00 Kto.-Nr. 2 200 012 Kto.-Nr. 800 420 . |
|
|
|
|
|
|
Welterbegästeführer präsentieren sich in neuen Outfits
Der internationale Welterbetag bot den passenden Anlass: In Anwesenheit von Kulturstaatssekretär und Welterbebeauftragtem Walter Schumacher, dem neuen Zweckverbands-Vorsitzenden Günter Kern sowie zahlreichen Bürgermeistern aus dem Mittelrheintal wurde den Mitgliedern des „Regionalverbandes der Welterbegästeführer Mittelrhein“ vom scheidenden Zweckverbands-Vorsitzenden Bertram Fleck ihr neues Markenzeichen überreicht. Poloshirts im typischen Welterbe-Grün tragen nun die Gästeführer, wenn Sie mit ihren Besuchergruppen im Tal unterwegs sind. Der Aufdruck des offiziellen Logos 526 > 593 auf den vom Zweckverband Welterbe „Oberes Mittelrheintal“ gesponserten Hemden zeigt, dass die Frauen und Männer dabei das UNESCO-Welterbe repräsentieren. Mit ihrem Programm „Dem Erbe auf der Spur - Unterwegs am Mittelrhein“ leiten und begleiten die speziell für Angebote in dieser Region qualifizierten und geprüften Gästeführerinnen und -führer Welterbe-Besucher zu den Attraktionen der einzigartigen Landschaft. Die Touren führen zu den reizvollsten Orten und bieten dabei ungewohnte Eindrücke. Man folgt den Spuren der herausragenden Kultur und Geschichte auf besonders attraktiven Wegen und unbekannten Pfaden. Neben den herkömmlichen Stadtführungen und Wanderungen stehen Mondschein- und Kinderveranstaltungen, Führungen auf Burgen oder in Museen sowie Kostümführungen auf dem Programm. Zudem gibt es spezielle Angebote für Senioren bzw. Menschen mit Handicap. Das komplette Programm ist in Form einer handlichen Broschüre im Besucherzentrum Loreley und bei den örtlichen Tourist-Informationen im Welterbegebiet erhältlich. Selbstverständlich kann es auch direkt von der Internetseite www.gaestefuehrer-mittelrhein.de heruntergeladen werden. . |
|
|
|
|
|
|
Ministerpräsident Kurt Beck besucht die Stadt Oberwesel
Als Ziel seiner diesjährigen Etappe anlässlich Tal toTal hatte Ministerpräsident Kurt Beck die Stadt Oberwesel gewählt. Dort nahm er mit seinen Begleitern das Essen im Weinhaus Weiler ein. Dazu eingeladen hatte er Weinhex Anna I., Beigeordneten Heinz Fischer und Stadtbürgermeister Jürgen Port. Letzterer begrüßte den Ministerpräsidenten sehr herzlich in der Stadt der Türme und des Weines und informierte ihn aktuell über die Entwicklung der Stadt, insbesondere über die mit Landesmittel geförderten Projekte der Stadtsanierung und der Welterbestättenförderung. Ministerpräsident Beck zeigte sich erfreut über die positive Entwicklung der Stadt und sage auch weiterhin seine Unterstützung zu. Als kleines Dankeschön überreichte Stadtbürgermeister Jürgen Port ein Weinpräsent der Weingüter Gerhard Lambrich, Waldemar Querbach und Andreas Schmelzeisen. Dazu gab es, um ihm Oberwesel und seine Geschichte noch näher zu bringen, das Lesebuch von Anton Ph. Schwarz, Bilder aus der Geschichte einer kleinen Stadt am großen Strom. Nach dem Eintrag in das Goldene Buch der Stadt verzauberte Weinhex Anna die Gäste, ehe man sich dem Essen und selbstverständlich einem edlen Tropefen Oberweseler Wein widmete. Nach zwei entspannten Stunden im gastlichen Oberwesel verabschiedete sich der Ministerpräsident Kurt Beck nach Emmelshausen, um dort den Bürgerinnen und Bürgern die Stadtrechte zu verleihen.
Mit freundlicher Anleitung von Ministerpräsident Kurt Beck trug sich auch die Geschäftsführerin der Romantischer Rhein Tourismus GmbH, Claudia Schwarz, ins Goldene Buch der Stadt Oberwesel ein. Sichtlich ihre Freude daran hatten von links nach rechts: Klaus und Trudel Weiler, die Präsidentin der Struktur- und Genehmigungs- direktion Nord, Dagmar Barzen und Stadtbürgermeister Jürgen Port. . |
|
|