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Stadtmanagement Oberwesel

Wir bewegen was.

Oberwesel ist bekannt als die Stadt der Türme und des Weines. Der Wert von Traditionen ist hoch, aber den Wandel darf man nicht aus dem Auge verlieren. Daher lohnt es sich regelmäßig zu prüfen, ob das, was den Bürgerinnen und Bürgern angeboten wird, noch Akzeptanz findet und eine Zukunft hat.

Seit Anfang 2010 arbeiten daher die Stadt Oberwesel und der Oberweseler Gewerbeverein in Form des Stadtmanagement Oberwesel zusammen.

Die Belange des „Standorts Oberwesel“ gehören kontinuierlich auf den Prüfstand, damit Probleme erkannt und gelöst werden können. Das meint weniger ein Kurieren an Symptomen, sondern vor allem die Entwicklung innovativer Ideen und Konzepte.

Davon profitieren letztlich alle, die Oberwesel als Standort – aus privaten und/oder beruflichen Gründen – gewählt haben.

Informieren Sie sich hier über die Projekte des Stadtmanagements!

-> ZUKUNFTSSTADT OBERWESEL

 

Pressemeldungen

Stadtmauerfest am 5. Juni 2016 – positive Bilanz trotz Gewitterregen

Das familienfreundliche Programm, kostenfrei angeboten, mit Hüpfburg der Sparkasse, Segways und Geocaching, lockte zahlreiche Familien trotz unbeständigem Wetter auf das Stadtmauerfest. Die Gäste pendelten zwischen den Standorten Busbahnhof in der Liebfrauenstraße und Marktplatz/Rathausstraße und nutzten die Einkaufsmöglichkeiten des verkaufsoffenen Sonntags.


Hüpfburg, Kuchenstand des Kindergartens und Segway-Parcours blieben dank des gut gewählten Standorts auch um 15 Uhr beim Gewitterregen im Trockenen. Die Standbetreiber des Marktplatzes hatten leider weniger Glück. Die Besucher ließen sich davon jedoch nicht schrecken und kehrten nach Beruhigung des Wetters wieder. So warb der Bauverein Historische Stadt Oberwesel e. V. erfolgreich dreizehn neue Mitglieder. Elke Brager verhalf mehreren Gästen zu ihrem ersten Klangschalenerlebnis und sammelte 105 Euro als Spende für den Waldlehrpfad Damscheid. Auch der Zusammenschluss der Karnevalsvereine, KGG, Kolping und kfd, verkaufte nahezu den gesamten selbst gemachten Kuchen und zeigte sich mit dem Ergebnis zufrieden.

 
Die Initiative Freifunk Oberwesel stellte erneut ihr Wirken vor und warb für weitere Mitstreiter. „Zeitweise waren knapp 100 Nutzer rund um den Marktplatz zeitgleich online. Das zeigt, dass das Angebot des freien WLAN von allen gerne angenommen wird und spricht für den Erfolg des Projektes“, freut sich Franziskus Weinert, 2. Vorsitzender des Oberweseler Gewerbevereins (OGV) und Initiator des Projektes.


Stadtmanagerin Lena Höver, Organisatorin des Festes für den OGV, bedankt sich bei den Einzelhändlern, die den verkaufsoffenen Sonntag mit Aktionen und Rabatten bestritten haben und insbesondere bei den Ehrenamtlern der Vereine sowie der Meilensteiner Nachbarschaft für Ihr großes Engagement.

Feiern Sie mit uns das „Stadtmauerfest Oberwesel“

Am 5. Juni lockt Oberwesel mit vielen Attraktionen in der Innenstadt

Die historische Stadtmauer von Oberwesel ist ein „Denkmal von besonderer Qualität“! Sie ist in ihrem mittelalterlichen Bestand weitgehend erhalten und gehört zu den bedeutendsten und am besten erhaltenen mittelalterlichen Stadtbefestigungen Deutschlands. In diesem Jahr wird dies erstmals mit einem eigenen Fest gewürdigt.


Die Stadt Oberwesel und der Oberweseler Gewerbeverein ließen sich viele Aktionen einfallen, damit die Stadtmauer an diesem Tag für Groß und Klein erlebbar wird. Kinder und Jugendliche können sich z. B. beim Geocaching auf der Stadtmauer kleine Überraschungen verdienen, oder sich mit Segways auf einem extra für diesen Tag aufgebauten Parcours versuchen.


Oder tauchen Sie mit der „Magd von Wesel“ einfach mal ins Mittelalter ein und erleben bei einer Kostümführung das schwere Leben in früheren Zeiten. Die kleineren Gäste toben sich bestimmt lieber auf der Hüpfburg im Busbahnhof/Liebfrauenstraße aus, während die Eltern sich bei Kaffee und Kuchen eines Standes des Kindergartens stärken können.


Musikfreunde dürfen sich über das Sonntagskonzert auf dem Marktplatz freuen. Für das leibliche Wohl ist auf jeden Fall bestens gesorgt. Herzhaftes sowie Süßes dürfen neben dem reichhaltigen Getränkeangebot nicht fehlen. Ahrens Events und Imbiss Berz bieten Getränke und Würstchen. Eine Kooperation der Karnevalsvereine KGG, kfd und Kolpingelf verspricht leckere frische Waffeln sowie Kaffee und Kuchen. Der “Bauverein Historische Stadt Oberwesel e.V.“ präsentiert in einem Stand auf dem Marktplatz sein langjähriges Wirken zum Erhalt und zur Sanierung der Stadtmauer. Vertreter des „Freifunk Oberwesel“ geben Auskunft zu ihrer Initiative, klären gerne Fragen zum Thema Freifunk und informieren zum aktuellen Stand in Oberwesel. Die „Meilensteiner Nachbarschaft“ mit Winzer Lanius-Knab bietet Wein, Spundekäs und Schmalzbrot. Die „Klangmomente“ von Elke Brager können Sie vor der Rathaustreppe erleben. „Mit unserer Stadtmauer haben wir einen großartigen Schatz in Oberwesel, den wir mehr erlebbar machen möchten.“ weiß Stadtbürgermeister Jürgen Port zu berichten. „Besonderen Wert legen wir auch auf ein spannendes Angebot für Kinder und Jugendliche!“


Die Kulturstiftung Hütte bietet neben der Jungweinprobe, den Klostergartenführungen und dem geöffneten Kreuzgang auch verschiedene Speisen und Getränke an.


Gleichzeitig ist verkaufsoffener Sonntag von 13:00 Uhr bis 18:00 Uhr, bei dem die Geschäfte mit besonderen Aktionen wie einem Murmel-Schätzspiel, einer Cocktailparty oder weiteren Gewinnspielen mit tollen Preisen locken. Manche Geschäfte bieten Rabatte oder Sonderpreise an, oder möchten nach einer Renovierung die neuen Räumlichkeiten vorstellen. Roland Schmelzeisen, 1. Vorsitzender des Oberweseler Gewebevereins (OGV), weist auf die Möglichkeit hin, 5 Heimat-Gutscheine je im Wert von 20 Euro zu gewinnen: „Beantworten Sie einfach die Frage und falls Sie zu den glücklichen Gewinnern zählen, lösen Sie den Gutschein in vielen teilnehmenden Geschäften in Oberwesel, Boppard oder Simmern ein.“ „Wie viele Stufen hat der Steingassenturm?“ so lautet die Gewinnfrage. „Einfach beim Hochlaufen zählen“, ist der Tipp von Stadtmanagerin Lena Höver. Lösungen können mit Angabe von Namen, Anschrift, Email und/oder Telefonnummer per Email an die infooberwesel.de geschickt werden. Teilnahmeschluss ist der 19. Juni 2016.


Eine Liste aller Aktionen zum „verkaufsoffenen Sonntag“ sowie die gesamten Attraktionen des Stadtmauerfestes finden Sie unter: www.oberwesel.de/highlights/stadtmauerfest.
Weitere Informationen sowie den Flyer zum Stadtmauerfest bekommen Sie in der Tourist-Information Oberwesel, Tel.: 06744 – 710 624.

Weihnachts-Gewinnspiel zum Heimat-Gutschein

Stadtmanagerin Lena Höver mit einer der glücklichen Gewinnerinnen, Frau Tanja Maus, Foto: Tourist-Information Oberwesel

17. Dezember 2015

Die richtige Antwort lautet: „ 16 Oberweseler Betriebe beteiligen sich an der QualitätsStadt“. Nach vielen Einsendungen wurden 10 glückliche Gewinner durch das Los ermittelt. Stadtmanagerin Lena Höver überreichte stellvertretend für den Oberweseler Gewerbeverein, der die 10 Gutscheine im Wert von je 20,00 € für das Gewinnspiel zum Weihnachtsmarkt zur Verfügung stellte, die Heimat-Gutscheine an die freudigen Gewinner.

Weitere Information zum Heimat-Gutschein erhalten Sie auf www.ogv-mittelrhein.de und www.heimat-gutschein.de.

Heimat-Gutschein: jetzt neu in Oberwesel!

17. November 2014 | Mittelrhein Nachrichten

Einführung in Oberwesel zum Weihnachtsmarkt am 1. Advent 2014

Sie wissen nicht, was Sie schenken sollen? Kein Problem! Mit dem Heimat-Gutschein haben Sie immer das passende Geschenk zur Hand.

 
Ein Gutschein - fast alle Geschäfte! Auch den Gutscheinbetrag aufteilen und in mehreren Geschäften einlösen ist kein Problem, so sind dem Beschenkten fast keine Grenzen gesetzt.

 
Erhältlich ist der Heimat-Gutschein bei der Volksbank Rhein-Nahe-Hunsrück eG, der Kreissparkasse Rhein-Hunsrück und bei Schreib- + Spielwaren Hermann. Den Gutscheinbetrag können Sie frei wählen, ab 10 Euro und dann in 5er Schritten.

 
Weitere Infos auf www.heimat-gutschein.de sowie in allen teilnehmenden Geschäften.

Oberwesel: Mit Gemeinsinn Kaufkraft binden
Themenreihe der Rheinzeitung: Kauf lokal

24. Oktober 2013 | Rhein-Hunsrück-Zeitung

Aufgabenfülle für Stadtmanagement

17. Oktober 2013 | Mittelrhein Nachrichten

„Das ist ein sehr ambitionierter Katalog an Aufgaben, den wir uns mittelfristig gesetzt haben“, bilanzierte der Vorsitzende des Oberweseler Gewerbevereins Christian Jäckel das über vierstündige Arbeitsgespräch des geschäftsführenden OGV Vorstandes mit Stadtmanagerin Lena Höver und Stadtbürgermeister Jürgen Port. Die Palette der Themen die diskutiert wurden, reichte von der Veranstaltung verschiedener Themenmärkte, der Stärkung der Kaufkraft in der Innenstadt, Qualitätsstadt Oberwesel, Leerstandskataster bis hin zum Parkleitsystem. Dabei war man sich einig, dass der Weihnachtsmarkt am ersten Adventswochenende, samstags gepaart mit einem Advent Shopping bis 20.00 Uhr, aktuell für das Stadtmanagement Priorität genießt. Aufgrund des Wechsels im Stadtmanagement wird man in diesem Jahr noch auf bewährtes zurückgreifen, aber eine Ausrichtung in Richtung kinderfreundlicher Weihnachtsmarkt wird schon erkennbar sein, berichtete Stadtmanagerin Lena Höver dem Vorstand im Hinblick auf die bereits getätigten Kontakte mit Beschickern.
 „Mittelfristig gilt es ein Alleinstellungsmerkmal herauszuarbeiten, dass das besondere Ambiente und die einzigartige Atmosphäre von Kulturhaus und  Stadt widerspiegelt“, fasste Ehrenbürgerin Margot Hütte die Diskussion über die  Ausrichtung für die Zukunft des Weihnachtsmarktes zusammen. Einigkeit herrschte auch darüber, die Veranstaltung weiterer Themenmärkte vorerst in den Hintergrund treten zu lassen und die Kräfte für andere Themen zu bündeln. Dazu zählt die Stärkung der Kaufkraft in der Innenstadt. „Die Bautätigkeiten im Tuchscheren zeigen an, dass dort in Kürze ein weiteres Einzelhandelsgeschäft sesshaft wird. Damit wird noch mehr Kundschaft aus der Umgebung an Oberwesel gebunden“, wusste Stadtbürgermeister Jürgen Port zu berichten. Nunmehr gelte es aber gezielt die Innenstadt aufzuwerten, dahingehend, dass die Menge an Einkäufern, neben dem Besuch des Gewerbegebietes auch noch die Geschäfte in der Stadt aufsucht.  Gewerbeverein, Stadtmanagement und Stadt sind hier gefordert intelligente Konzepte zu entwickeln.
Dazu beitragen könnte sicher auch die von Prof. Emil Hädler mit seinen Studenten gefertigte Wohnbauentwicklungsstudie für die Stadt Oberwesel. Ein erstes Pilotprojekt zur Schaffung barrierefreien Wohnraumes im Zentrum, an dem die Stadt mit Hochdruck arbeitet, könnte dabei bahnbrechend für die Wiederentdeckung der Innenstadt als attraktives Wohnumfeld sein, war sich die Gesprächsrunde einig. „Kurzfristig könnte das vom Gewerbeverein angestoßene Verkehrskonzept durch die gezielte Lenkung des Verkehrs für eine Zunahme der Besucher in der Innenstadt sorgen“, brachte Roland Schmelzeisen eine Hoffnung zum Ausdruck, die mit  durch den Stadtrat in Auftrag gegebenen Parkierungs- und Leitsystem verbunden ist. Nachdem die Grundlagenermittlung zwischenzeitlich erfolgt ist, wird das Planungsbüro in Zusammenarbeit mit der Realschule plus Oberwesel nach den Herbstferien eine Verkehrszählung durchführen. Sind diese Ergebnisse eingearbeitet, erfolgt eine erste Vorstellung einer möglichen Konzeption.
Nachdem bereits zwölf Betriebe mit dem SQ-Siegel ausgezeichnet sind und das Bürgerbüro als 13. Kandidat in den Startlöchern steht, fehlen nur noch zwei Betriebe, um das Label Qualitätsstadt Oberwesel zu erreichen. Für einen noch vor dem Jahreswechsel stattfindenden Kurs zum Qualitätscoach haben sich bei Stadtmanagerin Lena Höver  bereits einige Personen angemeldet. Somit herrschte unter den Anwesenden die Zuversicht spätestens mit Beginn des neuen Jahres den 15. Betrieb gewonnen zu haben. Um darüber hinaus den Außenauftritt des organisierten Gewerbes im Oberweseler Gewerbevereins noch zu verbessern stellte Franziskus Weinert eine Reihe von Maßnahmen zur Optimierung des Online-Branchenbuches vor. So ist unter anderem eine graphische Visualisierung auf der GoogleMaps-Karte mit „Stecknadeln“ angedacht und ein Branchenbuch-Auszug der OGV-Mitglieder für oberwesel.de, um auch dort die Leistungsträger an prominenter Stelle zu platzieren.
„Bei so viel Ideen und Engagement ist Oberwesel gerüstet für die Aufgabenstellungen der Zukunft und je enger wir zusammen stehen, umso erfolgreicher können wir die Stadt entwickeln“, zeigte sich Stadtbürgermeister Jürgen Port sehr zufrieden mit dem Ergebnis des Arbeitstreffens.

Der Oberweseler Bahnhof ist verkauft.
Unternehmer aus Nierstein erwarb Immobilie.

30. August 2013 | Rhein-Hunsrück-Zeitung

 

 

 

 

 

Stadtmanagement - Oberweseler Gewerbeverein "Come together" am 08.08.2013

13. August 2013 | Rhein-Hunsrück-Zeitung

 

 

Neue Leiterin der Tourist-Information und Stadtmanagerin Lena Höver stellt sich vor

Treffen des Lenkungsausschuss 22.07.13 (von links): Stadtbürgermeister Jürgen Port, Frau Stefanie Schumacher, Herr Peter Stahl, Frau Lena Höver, Herr Christian Jäckel, Frau Marion Persch und Herr Roland Schmelzeisen.

01. August 2013 | Mittelrhein Nachrichten

Lena Höver setzt sich seit ihrem Amtseintritt am 01.07.2013 für die städtische Entwicklung bzw. die Stärkung des Wirtschaftsstandortes Oberwesel ein. Sie tritt die Nachfolge von Imke Senst an, die in den zurückliegenden drei Jahren für die Stadt Oberwesel wichtige Projekte initiierte.

So ist Oberwesel mit derzeit zehn zertifizierten Betrieben auf bestem Wege „Qualitätsstadt“ zu werden. Drei Betriebe durchlaufen gerade den Zertifizierungsprozess, zwei müssen noch für die Initiative gewonnen werden, die Auszeichnung für hohe Servicequalität scheint bereits für dieses Jahr zum Greifen nahe. In einem ersten Treffen des Lenkungsauschusses am 22.07.2013 wurden die Belebung der Leerstände und die Bespielung der Innenstadt mit Veranstaltungen als weiteres Tätigkeitsfeld definiert. Frau Höver freut sich auf regen Ideenaustausch und enge Zusammenarbeit mit den Mitgliedern des Oberweseler Gewerbevereins bzw. allen aktiven Leistungsträgern der Stadt.

Stadtbürgermeister Jürgen Port formuliert als klares Ziel eine bessere touristische Positionierung und stärkere Wahrnehmung der Rheinstadt. Die gelernte Touristikerin Lena Höver pflichtet ihm bei. "Mit der Aufwertung zur Vollzeitstelle trägt die Stadt der positiven touristischen Entwicklung der letzten Jahre Rechnung und ich bin sicher mit Lena Höver als Leiterin der Tourist-Information diesen Trend noch stärker zu forcieren" zeigt sich der Stadtchef von den Qualitäten der neuen TI-Leiterin überzeugt.

Nach ihrem Studium der Angewandten Humangeographie mit Schwerpunkt Tourismus an der Universität Trier war sie drei Jahre für die Koblenz-Touristik im Bereich „Projekte und Kooperationen“ tätig.  Sie betreute Journalisten auf der Buga 2011 und bewarb Koblenz auf Messen im In- und Ausland. Die Rheinromantik beschäftigte sie bei der inhaltlichen Ausgestaltung des Romanticums. Als Ansprechpartnerin für Marketingkooperationen und durch Mitarbeit in touristischen Gremien ist Frau Höver sehr gut im Mittelrheintal vernetzt. So wird sie sich zukünftig aktiv im Arbeitskreis Tourismus des Zweckverbandes Oberes Mittelrheintal für Oberwesel engagieren.

Lena Höver managt jetzt die Stadt Oberwesel.

23. Juli 2013 | Rhein-Hunsrück-Zeitung

Die 34 -jährige Touristikerin ist seit 01.07.2013 die neue Stadtmanagerin und Leiterin der Tourist-Information Oberwesel.

Oberwesel ist für die Zukunft gut gerüstet

Das Stadtmanagement bescheinigt Oberwesel gute Voraussetzungen für Gewerbebetriebe. Foto: Thomas Torkler

21. November 2012 | Rhein-Hunsrück-Zeitung

Analyse Stadt punktet bei Bildung, Infrastruktur Gesundheitswesen und Kultur

Oberwesel. Oberwesel hat als Gewerbestandort Zukunft. Das ist das Fazit der Infoveranstaltung, zu der Stadtmanagement und Gewerbeverein ins Kulturhaus Oberwesel eingeladen hatten. Mitten im Herzen des Welterbes gelegen, biete die 3000-Einwohner-Stadt alles, was man zum Leben braucht.

Bildung: Das fängt beim Ganztagskindergarten und der Grundschule an. Auch die Realschule plus wartet mit einer Ganztagsbetreuung auf. Gesundheitswesen: Als Pluspunkt werden zudem das Seniorenheim, die Loreleyklinik sowie zahlreiche niedergelassene Ärzte und zwei Apotheken aufgeführt. Einkaufen: Geschäfte in Innenstadt und Gewerbegebiet decken nicht nur den täglichen Bedarf der Einwohner. Auch Kunden aus den umliegenden Orten nutzen dieses Angebot.

Vereine: Ausgesprochen rege ist das Vereinsleben. Mehr als 60 Vereine und Gruppen gibt es in der Rheinstadt. Die DJK „Rheinwacht“ rangiert mit 1500 Mitgliedern an der Spitze. Kultur: Und auch kulturell hat Oberwesel einiges zu bieten. Angefangen beim Kulturhaus mit Stadtmuseum, über das Turmmuseum auf der Schönburg und dem in Deutschland einzigartigen Meteoriten-Museum bis hin zur Kunstgalerie im Haagsturm. Zudem gibt es regelmäßige Konzerte in der Liebfrauenkirche.

Infrastruktur: Das Stadtmanagement verweist darüber hinaus auf die gute Verkehrsanbindung. Mit B 9, A 61, Bahn und Rhein biete Oberwesel eine gute Basis auch für Gewerbetreibende mit Kundenstämmen bis ins Rhein-Main-Gebiet. Die sehr gute DSL-Verfügbarkeit bilde dabei das Tüpfelchen auf dem i.

Um alle Kräfte zu bündeln, ist der Oberweseler Gewerbeverein 2009 auf die Stadt mit dem Vorschlag zugekommen, ein gemeinsames Stadtmanagement einzurichten. Seit Anfang 2010 kümmert sich nun Stadtmanagerin Imke Senst um die Belange des Gewerbes und der Stadt. Neben Themenmärkten, Weinhexennacht, dem Historischen Weihnachtsmarkt und der Mittelrhein-Messe setzte sich Senst für ein einheitliches Erscheinungsbild und das damit einhergehende Logo ein. Zudem koordiniert sie die Pilotstudie zur integrierten Wohnbestandsentwicklung der Fachhochschule Mainz und konzeptionierte eine neue Internetseite sowie die Web-2.0-Auftritte der Stadt.

Großes Augenmerk wird derzeit auf Servicequalität gelegt. Oberwesel sei auf dem Weg zur Qualitätsstadt und hofft, diesen Titel ab nächstem Jahr offiziell tragen zu dürfen. „Servicequalität ist etwas, indem die Gewerbetreibenden der kleinen Städte den Filialisten der Großstädte voraus sind. Dies möchten wir unterstützen und fördern“, erklärt Imke Senst.

Wichtige Grundlage für die Arbeit der Stadtmanagerin ist eine im August 2011 durchgeführte Kundenbefragung. Dabei zeigte sich, dass vor allem ein Schuhgeschäft, ein Bekleidungsladen sowie ein Drogeriemarkt in der Innenstadt fehlen. „Wir werden die Anregungen und Wünsche unserer Kunden umsetzen“, erläutert Christian Jäckel, Vorsitzender des Gewerbevereins, das Verfahren. „Gezielt gehen wir auf Gewerbetreibende zu.“ Die zur Verfügung stehenden Ladenlokale sollen dabei beim Stadtmanagement gebündelt werden. „Wir möchten auch diejenigen unterstützen, die mit dem Gedanken spielen, sich in Oberwesel selbstständig zu machen“, sagt Stadtbürgermeister Jürgen Port. Durch die intensive Zusammenarbeit zwischen Stadt und Gewerbe könnten Interessenten von kurzen Wegen und unkomplizierten Abstimmungen ausgehen. Anschließend wurden bereits Gesprächstermine mit potenziellen Investoren verabredet.

Gewerbetreibende, die sich für den Standort Oberwesel interessieren, können sich mit der Oberweseler Stadtmanagerin Imke Senst unter Telefon 06744/710 626 oder per E-Mail an i.senst@oberwesel.de in Verbindung setzen. Weitere Informationen gibt es auch im Internet unter www.zukunftsstadt-oberwesel.de

 

Neues Selbstbewusstsein: Stadtmanagerin Imke Senst will das „Wir“-Gefühl in Oberwesel stärken

29. September 2010 | Wochenspiegel Region Rhein-Mosel

Oberwesel. (kt) Wenn am Wochenende der erste Erntedankmarkt in Oberwesel öffnet, dann ist Imke Senst ihrem Ziel ein Stückchen näher: Die Stadtmanagerin möchte die Kräfte in Oberwesel bündeln.  Gemeinsam sollen Verwaltung, Gewerbetreibende und Vereine das Profil der  Rheinstadt schärfen - nicht nur für Einheimische, sondern auch für Touristen.

Das Profil der Rheinstadt schärfen: Stadtmanagerin Imke Senst will in Oberwesel neue Akzente setzen.
Seit Januar hat die 27-Jährige in punkto Stadtmanagement das Sagen. Die Stelle wurde von der Stadt und dem Gewerbeverein erstmals ausgeschrieben. Vor großen Fußstapfen musste Imke Senst daher keine Angst haben, denn die darf sie selbst setzen. Hat sie auch vor.

Auf ihrer Agenda stehen viele Projekte. Eines davon ist es, gegen den Leerstand in der Innenstadt  anzukämpfen. Derzeit sind ein Leerstandskataster und ein Einzelhandelskonzept in Arbeit. „Das braucht Zeit, bis man hier Ergebnisse hat“, sagt die Stadtmanagerin. Weniger arbeitsintensiv war da der Ausbau des Wochenmarktes, den Imke Senst „noch fester im Veranstaltungskalender etablieren möchte“. Dazu soll der Markt regelmäßig durch Themenschwerpunkte und zusätzliche Veranstaltungen bereichert werden.

Der „Erntedankmarkt“ ist ein erster Schritt in diese Richtung. „Auch ein gemeinsamer Veranstaltungskalender für Oberwesel wäre toll“, hofft sie. Bisher liefen die Planungen einzelner Veranstalter noch eher getrennt voneinander. Das „Wir“-Gefühl stärken, das möchte Imke Senst aber auch unter den Geschäftsleuten, die sich im Gewerbeverein zusammen geschlossen haben. „Oberwesel ist offiziell kein Mittelzentrum, aber die Stadt hat alles, was dazu nötig ist“, berichtet sie und zählt sogleich Apotheken, Ärzte, die Vielfalt des Einzelhandel und der Gastronomie sowie die Schulen auf. „Hier gibt es alles für den täglichen Bedarf und weit darüber hinaus“. Diese Vorzüge möchte sie zukünftig auch nach außen transportieren. „Es gibt viele Gründe, Oberwesel einen Besuch abzustatten“, ist sich die Stadtmanagerin sicher.

Ideen, die den Tagestourismus weiter stärken könnten, hat sie auch schon. Eine davon ist der Fahrradtourismus. „Bisher gibt es dafür leider noch keine Infrastruktur“, sagt sie. Was fehle, sei etwa eine Fahrradstation oder auch ein Gepäck-Aufbewahrungsservice. Dass ihr dieses Thema am Herzen liegt, kommt nicht von ungefähr. Bereits ihre Diplomarbeit beschäftigte sich mit  Radverkehrspolitik.

Nach ihrem Studium absolvierte sie gleich mehrere Praktika und Weiterbildungen, unter anderem in Frankreich und an der Nordsee. Die Anzeige für die Stelle in Oberwesel weckte schließlich ihr Interesse. Die zunächst auf drei Jahre befristete Stelle ging sie mit jeder Menge Elan an, der auch nach neun Monaten noch spürbar ist. „Ich habe mir die Aufgaben hier spannend vorgestellt und das sind sie auch geblieben“, zieht Imke Senst eine erste kleine Bilanz. Ob ihr Engagement weiter Früchte trägt, wird sich unter anderem bei der Erntedankfest-Premiere zeigen.

 

Zwischenbericht nach 9 Monaten Stadtmanagement in Oberwesel

29. September 2010 | Erstellt für die Stadtratsitzung am 28. September 2010

Guten Abend liebe Stadtratsmitglieder,

ich wurde gebeten, heute Abend einen kleinen Überblick über meine Arbeit der letzten neun Monate zugeben. Dies möchte ich hiermit tun.

Inzwischen bin ich 9 Monate als Stadtmanagerin hier in Oberwesel tätig. Viele Projekte konnte ich bereits anschieben, einige davon tragen schon Früchte.

Das offensichtlichste ist wohl der Wochenmarkt. Anfang des Jahres gab es 3 feste Marktbeschicker: der Kartoffelhändler, der Imker Lambrich, sowie Frischemarkt Laverick. Inzwischen hat sich die Zahl der Händler verdoppelt: Metzger Tullius ist seit Ende März regelmäßiger Marktbeschicker, der Holzfelder Ziegenhof kommt so oft es möglich und Käse vorhanden ist und Alice Ritzenhofen-Kehl bietet jede Woche ihre Filzprodukte zum Verkauf.
Zur zusätzlichen Belebung des Wochenmarktes hatte ich für den 9. April den Frühlingsmarkt organisiert. Dieser stellte sich als großer Erfolg heraus. Einige Gewerbetreibende, die eigentlich keine Wochenmarkthändler sind, erklärten sich bereit, den Markt mit einem Marktstand zu unterstützen. So verkaufte beispielsweise Floristik Persch Blumen und der neue kommunale Förster, Timo Hans, informierte über den Stadtwald. Musikalisch wurde der Markt von einer Jazzsängerin begleitet. Diese Musik war nicht Jedermanns Sache, aber den Geschmack der gesamten Besucher zu treffen wird wohl nie möglich sein.

Für den zweiten Themenmarkt, den Grünen Kunsthandwerkermarkt im August, verpflichtete ich daher einen Akkordeonisten, der unter anderem französische Chansons spielte. Glücklicherweise spielte auch diesmal das Wetter wieder perfekt mit, so dass die insgesamt knapp 15 Marktstände von zahlreichen Besuchern heimgesucht wurden. Als besonderes Highlight empfand ich den Stand von der historischen Weinwirtschaft, die die Gäste mit leckeren Speisen versorgte.

Den Saisonabschluss wird der Erntedankmarkt an diesem Samstag bilden. Wir haben uns diesmal bewusst dafür entschieden, den Markt an einem Samstag stattfinden zu lassen, um auch die Berufstätig an diesem Fest teilhaben zu lassen. Zeitlich ist der Markt etwas länger angesetzt als die anderen Märkte, die zur den normalen Wochenmarktzeiten freitagvormittags stattgefunden haben. Am Samstag wird der Markt zwischen 10 und 17 Uhr stattfinden.

Umrahmt wird der Erntedankmarkt von einem Erntedankfest, welches am gesamten Wochenende stattfinden wird. Dies ist ein erster Versuch, die vielen Veranstaltungen in Oberwesel wortwörtlich zu bündeln. In meinen Aufgabenbereich viel für die Organisation im Prinzip lediglich der Erntedankmarkt. Alle anderen Veranstaltungen finden „sowieso“ statt. Freundlicherweise hat sich das Bäckereimuseum bereiterklärt, seine Pforten an allen drei Tagen nachmittags zu öffnen. Außerdem hat Förster Timo Hans eine kleine Waldwanderung konzipiert und die Hardthöhe veranstaltet einen Erntedank-Brunch.
Ich denke, dass auf dem Flyer zum Erntedankfest schon sehr gut ersichtlich ist, dass Oberwesel – was Veranstaltungen angeht – sehr viel zu bieten hat. Worauf es hierbei in erster Linie ankommt, ist die Kommunikation. Daher möchte ich gerne für das nächste Jahr einen Veranstaltungskalender konzipieren, der alle Veranstaltungen gebündelt präsentiert.

Zur Präsentation der Stadt gehört besonders auch ein anderes Feld, an dem ich im Moment arbeite: die Homepage www.oberwesel.de hat in der letzten Woche eine neue Startseite bekommen, auf der die Besucher sich entscheiden können, ob sie die touristische oder städtische Seite besuchen möchten. Mit dem Aufbau der städtischen Homepage möchte ich vor allem den Einheimischen, Neubürgern und Gewerbetreibenden eine Informationsplattform bieten. Derzeit pflege ich von Zeit zu Zeit die Informationen ein, zu denen zum Beispiel auch die Vorstellung des Stadtrates zählen wird. Schauen Sie also immer Mal wieder auf www.oberwesel.de vorbei!

Bezüglich der allgemeinen Darstellung der Stadt Oberwesel – ob im Internet oder in Printprodukten – habe ich ein Grafikbüro aus Koblenz gefunden, welches ein komplett neues Grafikkonzept für Oberwesel entwickeln wird. Mit dem Stadtmanagement wurde eine sehr innovative Stelle geschaffen. Dies erfordert nun auch eine  innovative Außendarstellung. Und ein einheitliches Design stellt eine wichtige Basis dar. Gestern gab es ein erstes Treffen mit dem Grafikbüro Formrausch und der Lenkungsgruppe. Ich denke, dass wir alle sehr zuversichtlich sind, dass es uns gelingen wird, Oberwesel als Marke zu etablieren. Im Tourismus ebenso wie intern unter den Einheimischen und Gewerbetreibenden.

Ein professionelles Erscheinungsbild nach außen ist auch ein wesentlicher Baustein für meine Aufgabe, das Gewerbe in Oberwesel zu festigen. Stellen Sie sich vor, Sie kennen Oberwesel nicht, werden aber angesprochen einen Laden hier zu eröffnen. Ihr erster Blick wird vermutlich ins Internet gehen und wenn Sie sich dort bereits gut informiert und „aufgehoben“ fühlen und die Seite einen professionellen Eindruck macht, werden Sie sich wahrscheinlich eher für einen Ortsbesuch entscheiden. Noch wichtiger ist natürlich der Eindruck, den man vor Ort bekommt. Da ich allerdings nicht in der Lage bin, die leerstehenden Ladenlokale für den Besuch der potenziellen Gewerbetreibenden wegzuzaubern, ist ein wesentliche Aufgabe die Erstellung eines Einzelhandelskonzeptes, um den Interessenten aufzuzeigen, dass sich die Stadt Oberwesel Gedanken um das Gewerbe macht und aktiv daran mitwirkt, die Situation vor Ort zu verbessern.

Um dieses Einzelhandelskonzept zu erstellen ist es erstmal notwendig, einen Überblick über das derzeit bestehende Gewerbe zu bekommen. Auf Initiative von der Rektorin der Hauptschule, Beate Voigtländer, und mir, konnte ein ganz besonderes Projekt ins Leben gerufen werden, welches einen wesentlichen Beitrag zum Einzelhandelskonzept leisten wird. Heute Mittag haben wir in einem Pressetermin den Startschuss gegeben für die Kartierung der Rathausstraße, die von der Klasse 9b durchgeführt wird. Die Schülerinnen und Schüler werden die Gebäude, das aktive Gewerbe, leerstehende Ladenlokale und Wohnungen aufnehmen. Dieses Projekt ist fachlich nicht mit der Studie der FH Mainz vergleichbar. Diese Arbeit können weder die Schüler nicht leisten.

Bezüglich des Leerstandsmanagements arbeite ich noch immer an einer Online-Immobilienbörse. Bereits vor einiger Zeit hatte ich in den Mittelrhein-Nachrichten einen Aufruf veröffentlicht, dass Hauseigentümer sich bei mir melden sollen, wenn sie Häuser, Wohnungen oder Ladenlokale zu vermieten oder zu verkaufen haben. Die Resonanz war leider recht zurückhalten. Allerdings war es mir durch andere Projekte auch nicht möglich zeitnah an der Immobilienbörse weiterzuarbeiten, so dass diese leider immer noch nicht online ist. Aber ich arbeite dran!

Ein besonders großer Leerstand, oder Fast-Leerstand, ist auch der Bahnhof. Um mögliche Investoren zu finden, habe ich diesen in die Leerstandsbörse des Rhein-Hunsrück-Kreises, sowie in Immobilienscout24 eingegeben. Zwischenzeitlich wurde das Angebot auf Immoscout 270 Mal aufgerufen und wir können bereits zwei konkrete Anfragen verzeichnen.

Schließlich arbeite ich noch an verschiedenen kleineren und größeren Projekten für den Gewerbeverein. Da geht es im Moment in erster Linie um die Mittelrhein-Messe, zu der wir bereits zahlreiche Anmeldungen haben. Aber auch die Weinhexennacht, die ja eine Veranstaltung des OGV ist, zählte in diesem Jahr zu meinen Aufgaben. Ein Vorab-Treffen mit den Winzern ergab, dass von der bisherigen Gestaltung des Rahmenprogramms Abstand genommen werden sollte und statt der vielen kleineren künstlerischen und musikalischen Darbietungen nur eine Jazzband den Abend bestreiten sollte. Die Zeremonie zur Verabschiedung der alten und Einführung der neuen Weinhexe blieb dabei unberührt. Die Jazzband stieß nicht bei jedem auf Begeisterung, aber auch hier ist es wie bei den Themenmärkten, dass man nie den Geschmack aller treffen kann.

Dies war meine erste Zwischenbilanz. Ich hoffe, es war ein wenig aufschlussreich. Falls Sie noch Fragen haben, können Sie diese gerne jetzt stellen. Ansonsten bedanke ich mich für Ihre Aufmerksamkeit.

Imke Senst, Stadtmanagerin

 

Einladung zur Informationsveranstaltung "Stadtmanagement Oberwesel"

21. Juni 2010 | Oberwesel ist bekannt als die Stadt der Türme und des Weines. Der Wert von Traditionen ist hoch, aber den Wandel darf man nicht aus dem Auge verlieren. Daher lohnt es sich regelmäßig zu prüfen, ob das, was den Bürgerinnen und Bürgern angeboten wird, noch Akzeptanz findet und eine Zukunft hat.

Seit Anfang dieses Jahres arbeiten daher die Stadt Oberwesel und der Oberweseler Gewerbeverein in diesem Sinne zusammen.

Die Belange des „Standorts Oberwesel“ gehören kontinuierlich auf den Prüfstand, damit Probleme erkannt und gelöst werden können. Das meint weniger ein Kurieren an Symptomen, sondern vor allem die Entwicklung innovativer Ideen und Konzepte.

Davon profitieren letztlich alle, die Oberwesel als Standort – aus privaten und/oder beruflichen Gründen – gewählt haben.

Sie sind für uns ein wichtiger Partner. Wir sind an Ihren Einschätzungen zum Standort Oberwesel und Ihrem Engagement sehr interessiert, und würden uns über eine aktive Mitwirkung an unserem Anliegen freuen.

Das Image einer Stadt ist bereits heute ein bedeutendes Thema. Diesem Wettbewerb müssen wir uns stellen. Die Einrichtung eines Stadtmanagements ist eine wichtige Weichenstellung, mit der wir die Herausforderungen der Zukunft angenommen haben.

Gemeinsam mit unserem Bürgermeister Jürgen Port und der Stadtmanagerin Imke Senst möchten wir Sie recht herzlich zu der Informationsveranstaltung „Stadtmanagement Oberwesel“ am Mittwoch, 30. Juni 2010 um 19 Uhr im Garten des Minoritenkloster einladen.

Ein gutes Glas Wein soll an diesem Abend nicht fehlen. Für Ihr leibliches Wohl wird also gesorgt sein. Wir bitten um eine kurze Anmeldung per E-Mail, Telefon oder Fax. Vielen Dank!

Wir freuen uns auf Sie!

 

Pessimismus hat in Oberwesel keinen Platz mehr – Unternehmergespräch vor Ort des Regionalrats Wirtschaft im Kulturhaus

5. Mai 2010 | Regionalrat Wirtschaft Rhein-Hunsrück e.V.Der Regionalrat Wirtschaft Rhein-Hunsrück e. V. setzte seine erfolgreiche Veranstaltungsreihe „Unternehmergespräch vor Ort“ im Kulturhaus in Oberwesel fort. Rund 75 Teilnehmer richteten bei einer Podiumsdiskussion ihr Augenmerk auf die wirtschaftliche Entwicklung in der Verbandsgemeinde St. Goar-Oberwesel.

Imke Senst, seit Jahresbeginn neue Stadtmanagerin in Oberwesel, stellte sich und ihr Aufgabengebiet vor. Als wichtige anstehende Projekte nannte sie ein aktives Leerstandmanagement und eine weitere Förderung des Wochenmarktes. Dass der Standort St. Goar-Oberwesel, wie auch das gesamte Mittelrheintal, über enormes Potenzial , insbesondere im Tourismus, verfügt, verdeutlichte anschließend Guido Hönig von der Romantischer Rhein Tourismus GmbH. Um dieses Potenzial stärker zu nutzen, empfahl er beispielsweise, die Öffnungszeiten der Touristinformationen, gerade an Wochenenden, ebenso auszudehnen wie die täglichen Fährzeiten. Verbandsbürgermeister Thomas Bungert, einer der zehn auf dem Podium Versammelten, griff dies direkt auf, forderte aber zusätzlich die baldige Umsetzung der Brückenlösung als für beide Rheinseiten eminent wichtige Verkehrsanlage.

Unternehmergespräch in Oberwesel des Regionalrats Wirtschaft im KulturhausDass man gerade in Oberwesel nach vorne schaut und Probleme aktiv angehen möchte, machte Stadtbürgermeister Jürgen Port klar: „Pessimismus hat in Oberwesel keinen Platz mehr!“ Die Einstellung einer Stadtmanagerin ist dabei ein bedeutsamer Baustein. Für einen pessimistischen Blick in die Zukunft besteht aus Sicht von Landrat Bertram Fleck auch gar kein Grund, wird doch, so seine Erfahrungen aus internationalen Diskussionen zum Welterbestatus, das Mittelrheintal in einem Atemzug mit den Pyramiden von Gizeh, der Serengeti oder der Chinesischen Mauer genannt. Dabei hat er auch erfahren, dass immer mehr Touristen ganz gezielt ein Welterbe nach dem anderen aufsuchen.

Überhaupt, so der Landrat, sei seit einigen Jahren ein wesentlich stärkeres Miteinander zwischen den Orten am Rhein, auch über den Strom hinweg, entstanden, wofür er als Beispiel die „Welterbegastgeber“ nannte, die weit über den eigenen Tellerrand hinausblicken und Empfehlungen auch für andere Betriebe abgeben. Dass gemeinsame Aktivitäten stets mehr Aussicht auf Erfolg haben, vertrat Eberhard Noll von der IHK Koblenz. Er ist sich sicher, dass die Form der Diskussion und Zusammenarbeit beim Thema Bahnlärm so früher nicht denkbar gewesen sei: „Beide Rheinseiten ziehen hier an einem Strang!“

Das Unternehmergespräch, das vom Vorsitzenden des Regionalrates, László Gilányi moderiert wurde, bindet nicht nur die Podiumsteilnehmer, sondern gerade auch das Publikum ein.

Ein Problem, das viele gastronomische Betriebe Jahr für Jahr beschäftigt, ist das der Saisonarbeitskräfte. Im Winter stellt sich stets die Frage, ob man qualifizierte Mitarbeiter entlässt oder, teils bei sehr geringer Auslastung, weiter beschäftigt. Von der Arbeitsverwaltung forderte Trudel Weiler flexiblere Möglichkeiten für die Unternehmen, damit die guten Arbeitskräfte nicht in fachfremde Bereiche abwandern, wichtig gerade vor dem Hintergrund des wachsenden Qualitätsbewusstseins der Urlauber. Andrea Detemple von der Agentur für Arbeit Koblenz, verwies auf gesetzliche Regelungen, an die sich die Agentur zu halten habe, auch wenn die Problematik sehr wohl bewusst sei. Zufrieden war Frau Weiler damit nicht, weil sie von Betrieben in anderen Agenturbezirken weiß, dass man dort flexiblere Lösungen anwendet und auch die besonderen Bedürfnisse der Gastronomie stärker im Auge hat.

Eine Lösung wäre natürlich eine Verlängerung der Urlaubssaison am Mittelrhein, was auch als konkretes Ziel von Thomas Bungert genannt wurde. Im nach wie vor ungelösten Problem des Bahnlärms sieht Heinrich Hütte, Hausherr des Kulturhauses, das Hauptproblem für längere Verweildauern. Landrat Fleck unterstützte dies und brachte den Vorschlag von nach Lärmverursachung gestaffelten Trassenpreisen ins Gespräch. Die Planung einer Alternativstrecke ist für Bungert, der im Kampf gegen den Lärm und im Umgang mit der Bahn einschlägige Erfahrungen gesammelt hat, unbedingt zeitnah anzugehen, auch und gerade weil ihm bewusst ist, dass bis zu einer Realsierung Jahrzehnte vergehen werden.

Inwieweit die bestehende „Rheingoldstraße“ noch eine Rolle in der regionalen Tourismusstrategie spielt, wollte Claus Düker wissen. Außer einer wöchentlichen Rundfahrt entlang dieser Straße in einem Historischen Bus fließt die Rheingoldstraße nicht weiter in aktuelle Projekte ein, so die Antwort von Bürgermeister Port.

Mit zunehmenden Leerständen haben viele Innenstädte sehr zu kämpfen. Diese in Oberwesel, wie auch an anderen Standorten im Kreis, zu erfassen und möglichst zu beseitigen, ist ein gemeinsames Ziel. Aus Sicht von Wolfgang Nass, Vorstandsmitglied der Kreissparkasse, wären Vorzeigeprojekte in der Region sehr wichtig, die Möglichkeiten aufzeigen, wie ältere Immobilien wieder an moderne Ansprüche angepasst werden können. In jedem Fall, so Nass, müsse frühzeitig von privater Seite investiert werden, um zum einen den Wert der Häuser zu erhalten, zum anderen aber auch die eigene Lebensqualität zu erhalten. Als Partner stehen die Sparkasse ebenso wie die von Christoph Neubauer auf dem Podium vertretenen Volks- und Raiffeisenbanken zur Verfügung. Von Investitionen in die Gebäude, gerade im Bereich der Energieeffizienz, würde zuletzt auch das regionale Handwerk profitieren, das an diesem Abend von Helmut Weiler von der Kreishandwerkerschaft Mittelrhein repräsentiert wurde.

Nach der intensiven Diskussion, die bei einem Glas Rheinwein ausklang, überlegt der Regionalrat bereits, wo das nächste Unternehmergespräch vor Ort stattfinden soll.

 

Imke Senst managt jetzt die Stadt Oberwesel

2. Februar 2010 | Pressebericht der Rhein-Hunsrück-Zeitung

Die 26-jährige Regionalwissenschaftlerin, Holland-Expertin und Fachfrau für den Radtourismus aus Kratzenburg ist seit einem Monat im Amt

 

Oberwesel schreibt Stelle für Stadtmanager aus

14. September 2009 | Ein Novum für die Stadt Oberwesel und den Oberweseler Gewerbeverein e.V. (OGV): Nach dem positiven und einstimmigen Stadtratsbeschluss wurde nun zur Förderung von Wirtschaft und Tourismus die Vereinbarung offiziell besiegelt.

Im Stadthaus unterzeichneten jetzt  Stadtbürgermeister Jürgen Port und OGV-Vorsitzender Christian Jäckel in Anwesenheit der Stadtspitze, den Fraktionssprechern und Vertretern der Lenkungsgruppe sowie dem OGV-Vorstand dieses wichtige Dokument für die künftige Zusammenarbeit.

Zum Aufgabengebiet der zukünftigen Stadtmanagerin bzw. des Stadtmanagers gehören zusammengefaßt die Stärkung und Erhaltung der Wirtschaftskraft und der Aufbau eines erfolgreichen Leerstandsmanagements in der Innenstadt von Oberwesel.

Ziel ist es, den Wirtschaftsstandort Oberwesel langfristig zu sichern und eine nachhaltige  Marketing- und Eventstrategie zur touristischen Positionierung der Stadt Oberwesel zu entwickeln.

Die überregionale Stellenausschreibung wird nun zeitnah erfolgen, sodass in diesem Herbst bereits mit der Einstellung gerechnet werden kann.

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