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Zukunftsstadt Oberwesel

Am 6. November 2012 hatten Stadtmanagement Oberwesel, Oberweseler Gewerbeverein und Stadt Oberwesel zu einer Informationsveranstaltung ins Kulturhaus Oberwesel eingeladen. Vorgestellt wurde Oberwesel als zukunftsträchtiger Gewerbestandort.

Mitten im Herzen des Welterbes Oberes Mittelrheintal gelegen, bietet die 3.000-Einwohner-Stadt alles, was man zum Leben braucht. Von Ganztagskindergarten über Grundschule und Realschule Plus mit Ganztagesangebot bis hin zum Seniorenheim. Die Loreleyklinik, zahlreiche niedergelassene Ärzte und zwei Apotheken ergänzen das Angebot für die Gesundheitsfürsorge. Geschäfte in Innenstadt und Gewerbegebiet decken den täglichen Bedarf der Einwohner, auch Kunden aus den umliegenden Orten nutzen dieses Angebot. Es gibt ein reges Vereinsleben mit über 60 Vereinen und Gruppen, darunter die DJK als größter Verein mit über 1.500 Mitgliedern. Auch kulturell wartet Oberwesel mit vielen Highlights auf. Angefangen beim Kulturhaus mit Stadtmuseum, über das Turmmuseum auf der Schönburg und dem in Deutschland einzigartigen Meteorite-Museum bis hin zur Kunstgalerie im Haagsturm und zahlreichen Konzerten in der Liebfrauenkirche.

Verkehrstechnisch optimal an B9, A61, Bahn und Schiff angebunden, stellt Oberwesel eine gute Basis auch für Gewerbetreibende mit Kundenstämmen bis ins Rhein-Main-Gebiet dar. Sehr gute DSL-Verfügbarkeit bildet dabei das Tüpfelchen auf dem i.

Zur Bündelung der Kräfte kam 2009 der Oberweseler Gewerbeverein auf die Stadt zu und schlug vor, ein gemeinsames Stadtmanagement einzurichten. Seit Anfang 2010 arbeitet nun Stadtmanagerin Imke Senst für die Belange des Gewerbes und der Stadt. Neben verschiedenen Veranstaltungen wie den Themenmärkten, der traditionellen Weinhexennacht, dem Historischen Weihnachtsmarkt und der Mittelrhein-Messe setzte sich Senst für ein neues Corporate Design und dem damit einhergehenden Logo und Claim ein, koordiniert die Pilotstudie zur Integrierten Wohnbestandsentwicklung der FH Mainz und konzeptionierte eine neue Homepage sowie die Web 2.0-Auftritte der Stadt. Großes Augenmerk wird derzeit auf das Projekt ServiceQualität gelegt. Oberwesel ist auf dem Weg zur Qualitäts-Stadt und hofft, diesen Titel ab nächstem Jahr offiziell tragen zu dürfen. „Servicequalität ist etwas, indem die Gewerbetreibenden der kleinen Städte den Filialisten der Großstädte voraus sind. Dies möchten wir unterstützen und fördern“, so Senst.

Wichtige Grundlage für die Arbeit der Stadtmanagerin ist eine im August 2011 durchgeführte Kundenbefragung. Dabei zeigte sich, dass vor allem ein Schuhgeschäft, ein Bekleidungsladen mit einem Sortiment auch für die junge Generation, sowie eine Drogerie-Markt in der Oberweseler Innenstadt fehlen.  „Wir werden die Anregungen und Wünsche unserer Kunden umsetzen, gezielt gehen wir auf Gewerbetreibende dieser wie auch anderer Bereiche  zu“ erläutert Christian Jäckel, Vorsitzender des Oberweseler Gewerbevereins, das Verfahren. „Mit der zentralen Bündelung der zur Verfügung stehenden Ladenlokale beim Stadtmanagement möchten wir auch diejenigen unterstützen, die mit dem Gedanken spielen, sich in Oberwesel selbständig zu machen“ ergänzt Stadtbürgermeister Jürgen Port. Durch die intensive Zusammenarbeit zwischen Stadt und Gewerbe können Interessenten von kurzen Wegen und unkomplizierten Abstimmungen ausgehen.

Anschließend an die Informations-Veranstaltung wurden bereits Gesprächstermine mit interessierten Investoren verabredet. Am Standort Oberwesel interessierte Gewerbetreibende sind herzlich eingeladen, sich mit Stadtmanagerin Lena Höver, Rathausstraße 3, 55430 Oberwesel, Tel.: 06744-710626, E-Mail in Verbindung zu setzen.