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Waldbegang im Langscheider Wald

Am Samstag, 31. Oktober 2020, haben sich Stadtvorstand, Mitglieder des Stadtrates, des Ausschusses für Umwelt und Forsten und des Ortsbeirates Langscheid den „Langscheider Wald“ bei bestem Herbstwetter und unter Einhaltung der Corona-Regeln angesehen.

Nachdem sich alle um 10.00 Uhr am Wanderparkplatz Struth eingefunden hatten, begrüßte der Unterzeichner und Revierförster Timo Hans die Anwesenden, bevor es zu einer rund dreistündigen Exkursion aufging.

Insbesondere wurden sich die Standorte für die in Planung befindlichen Windenergieanlagen angesehen. Zudem erläuterte Timo Hans die mit dem Bau verbundenen Ausgleichsmaßnahmen und die mit der unteren Naturschutzbehörde abgestimmte Zuwegung. Des Weiteren wurden die Schäden durch die trockene Witterung der letzten drei Vegetationsperioden und die Schäden durch den Borkenkäferbefall in Augenschein genommen. Weiterhin erläutere Revierförster Hans den Teilnehmenden die Herausforderungen durch den Waldverlust in der Fichte verbunden mit den Förder- und Aufforstungsmöglichkeiten. Im weiteren Verlauf wurden sich die Schäden in den Jungbeständen durch den hohen Wilddruck angesehen. Erschreckend ist, welchen Werteverlust dem Wald durch die Schäl- und Verbissschäden zugeführt wird, verbunden mit dem Verlust von Biodiversität. Nach einer kleinen Stärkung und gegen Ende des Waldbegangs berichtete Timo Hans von der Geschichte des „Wormelt“ vor rund 2000 Jahren verbunden mit dem Besuch des Standortes einer kleinen ehemaligen römischen Siedlung.

 

Der Unterzeichner dankte dem Revierförster für seinen unermüdlichen Einsatz zum Wohle des Waldes. „Timo Hans behandelt unseren Wald, als wäre er sein eigenes Kind“. Die Anwesenden spendeten für die Arbeit des Revierförsters einen dicken Applaus.

 

Marius Stiehl

Stadtbürgermeister