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23.07.2018 | Oberwesel

Die Tourist-Information Oberwesel informiert: SWR dreht für die „Rheingeschichten“ in Oberwesel – Drohnenflug über die Schönburg, das Minoritenkloster und den Haags Turm in der KW 31 (30.07. bis 03.08) geplant

Im Rahmen der 2-teiligen Dokumentation "Rheingeschichten" wird der SWR Drohnenaufnahmen vom Haags Turm, dem Minoritenkloster und der Burg Schönburg machen. Die Dreharbeiten finden an einem Tag in der KW 31 (30.07. bis 03.08.) statt. Da der SWR für die Aufnahmen sehr wettergebunden ist, steht der genaue Tag noch nicht fest. Insgesamt wird pro Sehenswürdigkeit max. 1 Stunde für den Drohnenflug benötigt. Die Anwohner im Bereich der zu filmenden Anlagen werden um Verständnis gebeten.


Das Format „Rheingeschichten“ des SWR
ist sicher einigen Oberweseler Bürgern aus dem Fernsehen bekannt: Kaum ein Gewässer wird in Deutschland so besungen wie der "Vater Rhein", Symbol deutscher Identität. Gut die Hälfte dieses Stroms fließt durch den deutschen Südwesten und ändert dabei ständig den Charakter: vom Bodensee über den Rheinfall ist er ein natürlicher Fluss, der das Leben der Anrainer bestimmt, für die Menschen am Oberrhein war er über Jahrhunderte kaum als Strom zu erkennen, bis er zur Wasserschnellstraße ausgebaut wurde, vorbei an den Industrien Ludwighafens, Mannheims und des Rhein-Main-Gebiets, bis er wieder in seinem natürlichen Bett durch die Weltkulturerbelandschaft Oberes Mittelrheintal fließt. Von Bingen bis Remagen: über 40 Schlösser und Burgen, steil verwegene Weinhänge, pittoreske mittelalterliche Städtchen und legendäre Aussichten auf den Fluss. 67 Kilometer Rheinromantik. Keine andere Landschaft verkörpert die deutsche Befindlichkeit wie das vor 16 Jahren von der UNESCO zum "Weltkulturerbe" geadelte Mittelrheintal. Josef Alex, vor 83 Jahren auf einem Schiff geboren, kennt jede Windung der Wasserstraße und schippert uns zu tückischen und legendären Stellen. Armin Thommes schaut lieber auf das große Ganze. Von oben. Als Philosoph und Künstler. Er hat den interaktiven Wanderweg auf den Spuren des englischen Malers William Turner mit initiiert. Beispielhaft für die vielen Burgen - die ursprünglich nicht für Ritter-Romantik standen, sondern Zollstationen absichern halfen - besuchen wir die Reichenstein, die eine einzigartige Sammlung (35.000 Bände) von Burgen-Literatur beherbergt. Und natürlich keuchen wir die steilen Weinberge hinauf zu den jungen Winzern, die dem Ruf, hier werde Wein wie Wasser getrunken, mit neuen Ideen entgegenwirken. Diese "Rheingeschichte" will vom Aufbruch erzählen, von Menschen, die die Tradition ernst nehmen und um den Zauber ihrer Heimat wissen.