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7.01.2019 | Oberwesel

Gelungener Jahresauftakt im Kulturhaus

Fotos: Stadt Oberwesel

Oberwesel bestens für die Zukunft gerüstet

Zahlreiche Gäste konnte Stadtbürgermeister Jürgen Port zum Neujahrsempfang der Stadt Oberwesel am Dreikönigstag im Kulturhaus der Kulturstiftung Hütte begrüßen. In seiner Neujahrsansprache hielt er Rückschau auf das abgelaufene Jahr und stellte besonders die vielfältigen ehrenamtlichen Aktivitäten der Bürgerinnen und Bürger von Oberwesel heraus. Einen besonderen Part widmete er dabei dem 15-jährigen Bestehen des Kulturhauses der Kulturstiftung Hütte und dem 25-jährigen Bestehen des Bauvereins Historische Stadt Oberwesel e.V.. Im Rahmen dessen würdigte er die herausragenden Verdienste der leider in 2018 allzu früh verstorbenen Ehrenbürgerin Margot Hütte und dem unvermindert großen Einsatz von Ehrenbürger Anton Heinrich Hütte für das Kulturhaus und das Stadtmuseum. „Ich werde nicht müde zu betonen, dass die Stadt finanziell nicht in der Lage gewesen wäre, diese Leistung zu vollbringen und umso mehr gehört allen gedankt, die an diesem Werk beteiligt waren,“ belobigte Jürgen Port die Leistung der Mitglieder des Bauvereins, der in 2018 die Komplettsanierung der Oberweseler Stadtmauer abschließen konnte. Ab nun gelte es das imposante Bauwerk zu unterhalten, wobei die Stadt ihren monetären Beitrag dazu an den Verein leisten werde.

Rückblickend auf das politische Geschehen sei es bedauerlich, dass nach zwei Jahren Planung und rund 20.000 Euro aufgewendeter Mittel für ein Spielfeld auf dem ehemaligen Sportplatz in Dellhofen der Sportverein Veaslia keinen Nutzen in einem Hybridrasenplatz mehr sah und das Projekt eingestellt wurde. In der Kernstadt konnte dagegen die Sportanlage zwischen Tennis- und Campingplatz eröffnet werden und erfreut sich reger Nutzer. Im Juni 2019 werde ein weiterer Discounter fertiggestellt sein und er hoffe noch am Ende des Jahres werde mit dem Neubau des Krankenhauses begonnen. Für die Zukunft sieht der Stadtbürgermeister die Stadt gut gerüstet. „Mit über 1,6 Millionen Euro in der Rücklage und Rekordsteuereinnahmen ist die Leistungsfähigkeit der Stadt für kommende Jahre ausgezeichnet. Alle Datenerhebungen spiegeln den positiven Trend der Stadt wieder und ich glaube es ist nicht vermessen, Oberwesel als die sich am besten entwickelnde Kommune zwischen Bingen und Boppard zu bezeichnen“, so Jürgen Port. Das es diese Ausstattung braucht machte er zugleich auch deutlich.

Ganz aktuell konnte er verkünden, dass Oberwesel in ein neues Stadtsanierungsprogramm aufgenommen wurde. Von den beantragten über 8 Millionen Euro Investitionsmaßnahmen bilde die Rheinufersanierung mit 4,8 Millionen Euro den größten Part. Dies gelte es rasch umzusetzen um zur BUGA 2029 entsprechend aufgestellt zu sein. Barrierefreiheit des Bahnhofes, Ausbau der K93, des Jugendheimes und des Kirchenumfeldes in Dellhofen, sowie die Erweiterung des Baugebietes in Langscheid waren weitere Themen, die der Stadtbürgermeister in seiner Rede anriss. Zur anstehenden Fusion der Verbandsgemeinden St. Goar Oberwesel und Emmelshausen bemerkte er, dass Oberwesel eine hervorragende Ausgangslage habe, sich stark und positiv in die neue Einheit einzubringen. Dies bestätigte auch der Bürgermeister der Verbandsgemeinde St. Goar-Oberwesel in seinem Grußwort. Aufmerksamer Zuhörer, der Bürgermeister der Verbandsgemeinde Emmelshausen, Peter Unkel, der erstmalig beim Neujahrsempfang der Stadt Oberwesel zu Gast war.

Den Abschluss des offiziellen Teils bildeten wie gewohnt die Sternsinger, die den Haussegen für 2019 brachten.