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22.07.2019 | Oberwesel

Restaurierung der westlichen Kernstadtumwehrung im Bereich Pulverturm und Kuhhirtenturm

Bei der Baustellenbesichtigung oberhalb des Stadtmauergartens machte sich der Vorstand ein Bild der Arbeiten. Foto: Franziskus Weinert

Pressemeldung des Bauvereins Historische Stadt Oberwesel e.V.

Der Bauverein Historische Stadt Oberwesel e.V. nimmt die Restaurierung des Stadtmauerstützwerks oberhalb des Stadtmauergartens auf der Strecke zwischen Pulverturm und Kuhhirtenturm in Angriff. Die dringend gebotene Sanierung wird nicht zuletzt durch das ständige Ausbrechen von Schieferbruchsteinen begründet.

Nach gründlicher Erhebung des Befundes – sowohl seitens des Wissenschaftlichen Beirates und der Denkmalpflege – wird das Vorhaben nach Vorstellung und Plänen des Ehrenvorsitzenden Herbert Jäckel umgesetzt.

Die Kostenermittlung für diese Maßnahme beläuft sich auf 105.000 Euro. Durch Förderung von  23.000 Euro durch die Generaldirektion Kulturelles Erbe in Mainz und 10.000 Euro durch die Deutsche Stiftung Denkmalschutz Bonn wird diese Maßnahme unterstützt.

„Der Bauverein beteiligt sich mit 72.000 Euro, hauptsächlich finanziert durch Eigenleistungen, Spenden und Mitgliedsbeiträgen“ so der Vorsitzende Dipl.-Ing. Walter Weiler.

Wichtige Zukunftsaufgaben sind Pflegemaßnahmen und Unterhaltungsarbeiten zur Erhaltung der vollständig restaurierten Stadtmauer. Unter anderem wurden in diesem Jahr bereits die Bögen der Durchlässe „Schönauer-Hof, „Unterstraße/Weggasse“ sowie „Wernerstraße/Parkplatz Loreley-Kliniken“ mit einem Kostenaufwand in Höhe von 11.500 Euro saniert.

Weiterhin wurde die Freistellung des Wallgrabens vom Niederburger Torturm über den Felsenturm bis zum Koblenzer Torturm vergeben.  Bei den letztgenannten Maßnahmen kann der Bauverein auf die finanzielle Unterstützung der Stadt Oberwesel zählen.