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30.08.2019 | Oberwesel

Minoritenkloster in Oberwesel öffnet seine Pforten zum „Tag des offenen Denkmals“

Zum bundesweiten Aktionstag „Tag des offenen Denkmals“ am Sonntag, 8. September, öffnet auch das ehemalige Minoritenkloster Oberwesel seine Pforten. Die Besucher können um 13.30 Uhr sowie um 16.30 Uhr an zwei kostenfreien Führungen von jeweils einer guten halben Stunde teilnehmen. Während der Führung erkunden  die Besucher das Refektorium, die Sakristei, das Kirchenschiff sowie den Klostergarten. Das Klostergelände ist von 13 bis 18 Uhr geöffnet.
  
Die wechselvolle Geschichte des Minoritenklosters geht bis ins 13. Jahrhundert zurück. 1836 zerstört ein Brand große Teile des Klosters und auch die Menschen in unmittelbarer Nachbarschaft verloren ihr komplettes Hab und Gut. Aus der Not heraus geboren nutzten sie die Mauerreste und Ruinen der Klosteranlage für den Bau von zunächst einfachen Behausungen und kleinen Werkstätten, um ihr Überleben zu sichern. Dadurch entstand ein einzigartiges Stadtviertel, das bis heute erhalten und bewohnt ist. 2006 begann die Kulturstiftung Hütte Oberwesel sich für den Erhalt des ehemaligen Minoritenklosters einzusetzen und führt seitdem Maßnahmen der Denkmalpflege dort durch.

Treffpunkt für die Führungen ist am Klostereingang vor dem großen Info-Schild (Zugang durch die Oberstraße und Straße „Im Kloster“). Infos zum Kloster gibt es auch unter: www.kulturhaus-oberwesel.de