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12.12.2019 | Oberwesel

Entfernung der „Problemeiche“ in den Rheinanlagen

In diesem Jahr wurde die Eiche in den Rheinlagen stark durch den Eichen-Prozessionsspinner befallen. Die feinen Härchen setzen sich überall fest und führen bei Menschen zu starken Hautreizungen bis hin zu Atembeschwerden. Sie können durch Wind bis zu 500 m weit getragen werden. Gerade an „Rhein in Flammen“ wurden einige Menschen in Mitleidenschaft gezogen.

Genau das ist das Heimtückische – der Befall wird erst dann bekannt, wenn es zu spät ist. Die Wahrscheinlichkeit, dass künftig ein erneuter Befall erfolgt, ist sehr groß. Die Rheinanlagen werden durch viele Einwohner und Touristen genutzt. Die Landebrücken und der Kinderspielplatz befinden sich in unmittelbarer Nähe.

Um weitere Gefahren für die öffentliche Sicherheit abzuwenden, wurde die Eiche durch eine Fachfirma auf den Stamm zurückgesetzt. Auch wenn die Entfernung der stattlichen Eiche ein Stück weit traurig ist, ist dem Gesundheitsschutz absoluten Vorrang einzuräumen. Die Genehmigung der unteren Naturschutzbehörde der Kreisverwaltung des Rhein-Hunsrück-Kreises liegt vor. Eine Ersatzpflanzung wird im Rahmen der Neugestaltung der Rheinanlagen erfolgen.

Marius Stiehl
Stadtbürgermeister